Die Welt im Wandel!


Ich darf mich kurz vorstellen: Thomas Deicke Fotograf aus Leidenschaft. Schon vor etlichen Jahren zog mich die Fotografie in ihren Bann. Der Blick durch das Objektiv meiner Kamera veränderte meine Sicht auf die Welt. Denn dort sehe ich nicht einfach nur ein Bild, sondern ich erkenne meine Interpretation von dem, was mich umgibt. Ich spiele mit Tiefe, Licht und Schaffen, die es einzufangen und zu modellieren gilt.

Während mich die Fotografie schon von Kindesbeinen an begeisterte, entdeckte ich vor gut fünfzehn Jahren eine weitere große Leidenschaft – nämlich meine große Begeisterung für alte Fabriken, Wohnhäuser oder Sanatorien. In der Szene spricht man von Lost Places, verlorene Orte, die vor Jahren aufgegeben wurden, und die nun von Wind und Wetter … vor allem aber von der Zeit bearbeitet werden.


Viele Menschen empfinden meine Fotografie wegen dieser etwas ungewöhnlichen Motivwahl als „ziemlich seltsam“. Ich höre häufig Anmerkungen wie „da sind ja keine Menschen auf den Bildern“. Richtig. So ist das auch gewollt. Mir geht es bei meinen Fotografien darum, die Schönheit des Morbiden zu zeigen. Man muss schon zweimal und richtig hinsehen, um sie zu sehen. Aber just dies macht für mich den Reiz der Lost Places aus. Und ich hoffe, dass ich Dich für meine Art der Fotografie und die Dinge, wie ich sie sehe, begeistern kann. Eine kleine Auswahl der vielen Lost Places, die ich in der letzten Zeit besuchte, zeige ich Dir auf meiner Homepage.

Ich wünsche Dir viel Freude.
Thomas Deicke

Wir sollten nie aufhören,
zu neuen Zielen aufzubrechen.
Doch am Ende unserer Erkundung
sind wir plötzlich wieder da,
wo die Reise begann, und wir meinen,
zum ersten Mal hier zu sein.

Thomas Stearns Eliot
1888 - 1965

Lost Place